Interkulturelle Kompetenz –
Kontakt mit Fremden

Gefördert von der Robert Bosch Stiftung

Denkwerk - Schüler, Lehrer und
Geisteswissenschaftler vernetzen sich

 

Projektleiter:

  • Dr. Hanne Schönig, ZIRS
  • Daniela Pscheida, M.A., Sascha Trültzsch, M.A.,
    Department für Medien- und Kommunikationswissenschaft
  • Dr. Uta Eichler, Seminar für Philosophie
  • PD Dr. Lars-Eric Petersen, Institut für Psychologie

Projektkoordination:

  • Dr. Hanne Schönig, ZIRS
 

Veranstaltungen:

Abschluss-Symposium in Stuttgart 4.-5. März 2016:
Teilnahme ehemaliger Denkwerk-Schüler des Gutsmuths Gymnasiums Quedlinburg,
Bericht zum Denkwerk Symposium (PDF)

 

Die Robert Bosch Stiftung fördert im Programm „Denkwerk. Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich” die Vermittlung geisteswissenschaftlicher Methoden- Kompetenz in Schulen. Das Netzwerk-Projekt „Herausforderung Mensch” der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg hat in Partnerschaft mit Schulen aus Halle und der Region mehrere Teilprojekte erarbeitet. Es ist eingebunden in die Initiativen der Philosophischen Fakultäten I und II im Jahr der Geisteswissenschaften 2007.

Im Teilprojekt „Interkulturelle Kompetenz - Kontakt mit Fremden” bieten vier Einrichtungen (Orientwissenschaftliches Zentrum, Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften, Seminar für Philosophie und das Institut für Psychologie) unter interdisziplinären Fragestellungen eine fundierte Wissensvermittlung über fremde Kulturen und die Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs miteinander an. Ein Anliegen des Projekts besteht darin zu analysieren, worauf interkulturelle Meinungsverschiedenheiten bezogen sind und wie sie verstanden und ausgetragen werden können.

Im Zuge des im ersten Durchlauf auf 18 Monate begrenzten Projekts sollen die Schülerinnen und Schüler vor allem die methodischen Instrumentarien der beteiligten Fächer kennen- und in kleinen Schritten anwenden lernen. Hier sind sowohl empirische Methoden (teilnehmende Beobachtungen, Datensammlung, -vergleich und -auswertung) als auch analytische und hermeneutische Methoden (Textanalysen, Textinterpretation und Argumentation, die Arbeit an grundlegenden Begriffen) und anwendungsorientierte Methoden (Einführung in die Arbeit in der Bibliothek, Umgang mit Nachschlagwerken, Medieninhaltsanalyse, Medienpraxis) sowie die Vorbereitung eigener kleiner Beiträge für einen Schülerkongress, der den ersten Abschnitt des Projekts im Sommer 2008 abschließen wird, im Fokus.

Neben einer Kolloqienreihe im Sommersemester 2007 ist eine Projektwoche mit Exkursion in Zentren verschiedener Religionen und vor allem ab Herbst 2007 eine selbstständige Projektarbeit in den Instituten und Seminaren geplant.

Beteiligte Schulen sind: Giebichenstein-Gymnasium Thomas-Müntzer (Halle), Georg-Cantor- Gymnasium (Halle), Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium (Halle), Sekundarschule Weidenplan (Halle), GutsMuths-Gymnasium (Quedlinburg) und die Christophorus-Schule (Droyßig).